Product Leader · Agentic AI · Köln

Ich baue Teams aus KI‑Agenten, die echte Arbeit abliefern.

Und ich schreibe jede Woche auf, wie das wirklich läuft.

Über fünfzehn Jahre Produkt, vom Product Owner bei der Telekom bis zum Chief Product Officer bei epilot. Seit 2018 steckt KI in den Produkten, für die ich geradestehe. Und ich baue veeform, allein, mit Agenten. Hier liegt die Arbeit offen: Entscheidungen, Kosten, Fehler.

Oliver Welsch
veeform · im Bau2026
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Aus den Produkten, die ich verantwortet habe

  • 1. PlatzGerman Proptech Award 2022
  • > 95 %Genauigkeit der KI-Wertprognose
  • 16 Monatebis zur ISO-27001-Zertifizierung
  • + 145 %Umsatz der RTL-Verticals

Erfahrung 01

Über fünfzehn Jahre Produkt, bevor ich den ersten Agenten gebaut habe.

Das ist der Unterschied, auf den es mir ankommt. Ich rede nicht über KI, weil sie gerade jeder erklärt, sondern weil ich sie seit 2018 in Produkte einbaue, für die Kunden zahlen, und weil ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn so ein Feature vor der Geschäftsführung steht und Zahlen liefern muss.

Was ich hier zeige, habe ich vorher an mir selbst getestet. Mit echten Kosten und echten Fehlern.

Produkt‑Führung seit 2020.

Chief Product Officer bei epilot, Head of Platform bei Deutsche Teilkauf, heute Head of Product Management bei coliquio. Zuletzt ein Core-Platform-Bereich aus sieben Produktmanagern, zwei Designern und einundzwanzig Entwicklern.

KI im Produkt seit 2018.

Chatbots und Voicebots mit Sprachverstehen bei der Deutschen Telekom, Jahre bevor „agentic“ ein Wort war. Danach ein KI-Bewertungsalgorithmus mit über 95 Prozent Genauigkeit, der eine Wertprognose über fünfzehn Jahre trägt — 1. Platz beim German Proptech Award 2022.

Monolith auf Cloud-Native in neun Monaten.

Eine B2B-SaaS-Plattform von Monolith auf API-First umgestellt, bei laufendem Betrieb und ohne Ausfall. Dazu ISO 27001 nach sechzehn Monaten Unternehmensbestehen: Lieferfähigkeit unter echten Auflagen.

Heute baue ich selbst.

veeform ist meine Gründung, allein gebaut: Teams aus KI-Agenten, die echte Aufträge abarbeiten. Freigabe durch einen Menschen vor jedem Versand, lückenloser Audit-Trail, ein Eval-Harness je Team.

„Ich habe eine Weile gebraucht, um mir einzugestehen, dass mein alter PM-Werkzeugkasten an Wert verliert. Was dagegen nicht an Wert verliert: entscheiden, welches Problem es überhaupt wert ist, gelöst zu werden — und aus zehn Agenten-Entwürfen den einen erkennen, der wirklich gut ist.“

LinkedIn, 22. Juli 2026
Oliver Welsch bei der Arbeit am Laptop
Projekte · 02

Drei Baustellen, die ich öffentlich führe.

Ich verwandle neue Modelle und Agenten in Workflows, die echte Arbeit schneller und besser machen.

veeform ist meine Gründung. Botlight zeigt dir in Sekunden, was KI-Assistenten von deiner Website lesen dürfen. Anpfiff Weltreise ist eine agentengebaute Videoserie für Kinder. Alles drei läuft offen mit: Wenn etwas schiefgeht, steht es hier und nicht nur in meinem Notizbuch.

Sieben Agenten in Formation

Projekt 01 · im Bau

veeform

Die KI-Fachabteilung, die du beauftragst wie eine Agentur — und der du live bei der Arbeit zusiehst.

Du briefst in wenigen Minuten. Dann gehen die Lichter an: Spezialisten-Agenten ordnen sich zur Formation und arbeiten, während du zusiehst. Am Ende liegt da kein Chatverlauf, sondern das fertige Werk, das auf dein Go wartet.

Vor dem Launch begleitet eine Handvoll Design-Partner das Produkt: echte Aufträge, direkter Draht zu mir, Mitsprache an der Roadmap. Ein Teil der Plätze ist vergeben. Wenn du in DACH ein KMU führst und dein Marketing der Engpass ist, schreib mir.

Zu veeform.ai

Projekt 02 · 17 Folgen und weiter

Anpfiff
Weltreise

Die Fußball-WM als Gute-Nacht-Geschichte.

Ein YouTube-Kanal für Kinder: echte WM-Spiele, erzählt als Geschichten, mit einem kleinen Fan mittendrin. Jede Folge läuft durch eine eigene Agenten-Pipeline, von der Recherche bis zum Schnitt.

Der Kanal ist nebenbei mein ehrlichstes Testfeld. Kinder merken sofort, wenn eine Geschichte nicht trägt, und einen strengeren Eval-Harness als ein achtjähriges Publikum habe ich noch nicht gefunden.

Alle Folgen auf YouTube
Storybook-Szene: Der kleine Fan sieht die Mannschaft einlaufen Storybook-Szene: Die Mannschaft jubelt nach dem Comeback Storybook-Szene: Erinnerung an das 7:1 gegen Curaçao
Aus »Das erste WM-Abenteuer«

Projekt 03 · live

Botlight

Deine Website hat ein zweites Publikum. Und es liest ohne Browser.

ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity holen sich deine Seite ohne Browser, ohne JavaScript und ohne Nachsicht. Was bei ihnen ankommt, entscheidet, ob dein Name in der Antwort steht — oder der deines Wettbewerbers.

Der Fehler, den fast jede robots.txt macht: Einen Trainings-Crawler zu sperren kostet dich keine Sichtbarkeit. Sperrst du den Index- oder Live-Bot, kann dich kein Assistent mehr zitieren — egal, wie gut deine Seite ist. Botlight prüft das für sieben Antwortmaschinen einzeln, Token für Token.

URL eingeben, Sekunden warten. Du siehst den Rohtext, der beim Crawler ankommt, die Stellen, an denen ein Retrieval-System deine Seite zerlegt — und am Ende fertigen Code: JSON-LD, robots.txt, Head-Tags, erzeugt aus deiner Seite statt aus einer Vorlage.

Ob das trägt, habe ich zuerst an mir selbst geprüft: Diese Seite stand bei 74 von 100. Ich habe genommen, was der Report ausgespuckt hat — strukturierte Daten, robots.txt, Sitemap — und eingebaut. Jetzt sind es 92.

  • 7 Antwortmaschineneinzeln geprüft, ob sie dich überhaupt zitieren dürfen
  • Bot Viewder exakte Text, den ein Crawler von dir bekommt
  • Fertiger Codegeneriert aus deiner Seite, nicht aus einem Template

Kostenlos, ohne Konto, ohne Anmeldung. Und dort, wo die Branche Häkchen verkauft, hält Botlight dagegen: llms.txt steht im Report, wird aber nicht gewertet — kein großer Anbieter hat bestätigt, dass er die Datei liest.

Jetzt deine Seite scannen
Botlight-Report: sieben Karten für ChatGPT, Google AI, Claude, Perplexity, Copilot, Meta AI und Apple Intelligence, jede mit dem Status »Can cite you« und den geprüften Crawler-Tokens
Wer dich zitieren darf — pro Crawler aufgelöst
Botlight-Report für oliverwelsch.de: AI-Readiness-Score 92 von 100 mit dem Urteil »This page is ready to be quoted« und der Vorschau, wie die Seite aussieht, wenn ein Assistent sie zitiert
Meine eigene Startseite: von 74 auf 92

Haltung 03

Fünf Prinzipien. Auch wenn sie Zeit und Geld kosten.

01

Prompten macht dich zum Sachbearbeiter deines Werkzeugs.

Ich schreibe keine PRDs mehr für Menschen, sondern Briefings für Agenten. Die Disziplin ist dabei strenger geworden: Eine Regel kommt nur ins Briefing, wenn sie an einem Fehler hängt, den ich wirklich gesehen habe.

02

Meine Agenten diskutieren, bevor ich etwas sehe.

Entwurf, Gegenentwurf, Synthese. Kostet vorab mehr Tokens, zugegeben. Aber „die KI klang überzeugt“ hieß noch nie, dass sie recht hatte. Fehler zeigen sich im Widerspruch, nicht in der Politur.

03

„Sieht gut aus“ ist keine Qualitätssicherung.

Jedes meiner Agententeams hat einen Eval-Harness, der jedes Ergebnis gegen eine Messlatte prüft, bevor ich es überhaupt zu sehen bekomme. Als diesen Sommer vier Frontier-Modelle in einem Monat erschienen, habe ich genau eine Zeile Konfiguration geändert und die Evals entscheiden lassen.

04

Ohne menschliches Go geht nichts raus.

Ich baue veeform bewusst umständlicher, als es effizient wäre: Freigabe vor jedem Versand, lückenloser Audit-Trail. Das kostet Geschwindigkeit. Aber „der Agent hat das so entschieden“ ist vor keinem Kunden und vor keiner Aufsicht eine Antwort.

05

Der EU AI Act ist eine Produktfrage, keine Juristenfrage.

KI-Screening im Recruiting fällt ab dem 2. August 2026 unter die Hochrisiko-Pflichten, sofern die diskutierte Verschiebung nicht kommt. Deshalb startet mein Recruiting-Team zuletzt und Marketing zuerst — dort kostet ein Fehler eine Freigabeschleife und keine Karriere. Kann sein, dass ich damit langsamer bin. Damit kann ich leben.

Log 04

Vier bis fünf Notizen pro Woche. Das hier sind die letzten fünf.

Stand: 28. August 2026

Jede Notiz hängt an einer Quelle von dieser oder der vergangenen Woche und an einer Entscheidung, die ich selbst getroffen habe. Wer nur die Überschriften liest, verpasst genau den Teil dazwischen.

  1. Ich habe nachgemessen, wie viel Text ein KI-Arbeitstag wirklich bewegt: 337-mal mehr gelesen als geschrieben.

    gepostet auf LinkedIn

  2. Nicht deine Frage kostet dein Kontingent.

    Der Chat kostet es, in dem du sie stellst.

    gepostet auf Threads

  3. Mein eigener Agent bittet meine Webseite um Markdown — und bekommt 38 KB HTML.

    gepostet auf LinkedIn

  4. Ich war sicher, dass nach Markdown kein Agent fragt.

    Dann hab ich in meine eigenen Skripte geschaut.

    gepostet auf Threads

  5. Heute hat mein tägliches Skript vier von sechs Nachrichtenquellen gelesen — und die Ausgabe sah vollständig aus.

    gepostet auf LinkedIn

Oliver Welsch im Gespräch

Newsletter

Der ausführliche Teil geht per Mail raus.

Im Log oben steht die Pointe. Im Brief steht der Weg dahin, und der ist der Teil, den sonst niemand öffentlich hinschreibt.

  1. 01Sofort nach der Bestätigung: den Zugang zur Toolbox — Prompts, Vorlagen und Checks, die ich selbst benutze.
  2. 02Die Entscheidung mit den echten Zahlen darunter: was ein Lauf gekostet hat, was der Eval gesagt hat, was ich trotzdem anders gemacht habe.
  3. 03Das Briefing im Wortlaut, zum Kopieren. Nicht die aufgeräumte Fassung, sondern die, mit der ich wirklich arbeite.
  4. 04Der Fehler der Woche. Was mich Geld, Zeit oder einen Lauf gekostet hat, und woran ich ihn zu spät erkannt habe.

Ein Brief nur dann, wenn ich wirklich etwas zu zeigen habe. Dafür dann das ganze Bild.

Du bekommst eine Mail mit einem Bestätigungslink — erst danach stehst du auf der Liste. Kein Spam, keine Weitergabe, Austragen jederzeit mit einem Klick.

Kontakt

Schreib mir.

Ich lese und antworte selbst, bei veeform-Anfragen meist am selben Tag. Zwei Dinge interessieren mich besonders: ob du als Design-Partner in Frage kommst, und was dir gefehlt hat, wenn du einen der Guides ausprobiert hast.

info@oliverwelsch.de